Darth Vader – die Wiederauferstehung

Disney kauft Lucasarts. Diese Nachricht ist für die Meisten natürlich nichts neues und für nicht gerade Wenige unter euch auch sehr beunruhigend. „Der Ausverkauf von Star Wars und Co. hat begonnen!“, werden sich viele von euch gedacht haben und auch beim Schreiberling dieser Zeilen hat sich ein sehr mulmiges Gefühl eingestellt, als er davon in der Berliner Informationsquelle Nummer 1 las: dem Berliner Fenster – jener verdreckten und mittelauflösenden Displays in den U-Bahnen der Stadt.

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Survival of the fittest – Evolution der sozialen Netzwerke

Soziale Netzwerke kommen und gehen wieder nach einer Hochphase, in der gefühlt jeder dort angemeldet ist. Es scheint, als müsse ein soziales Netzwerk ständig angepasst sein. Die dominante Spezies ist derzeit zweifelsfrei Facebook. Doch wenn es nach Google geht bleibt es nicht dabei und hat sogar keine schlechten Chancen. Weiterlesen

Facebook Gesichtserkennung online – und wie man sie abschaltet

Facebook (er-)kennt dich! Und weil das so ist, ist man bei Facebook wohl der Meinung, dass es schon ok ist, wenn die hauseigene Software die Gesichter der Benutzer erkennt. Einmal mehr muss man als Facebooknutzer selbst Hand anlegen, um seine Privatsphäre zu wahren. Weiterlesen

facebook – vom Datendebakel zum PR-Desaster

Wir alle lieben facebook. Auch wir zwei Schreiberlinge von Mates’Media sind dort vertreten, kommunizieren darüber, organisieren damit unsere Wochenenden und ja, wir machen sogar gelegentlich auf facebook Werbung für unsere Artikel, die wir selbstverständlich für relativ lesenswert halten. Aber es ist nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass sich facebook auch hin und wieder mal einen riesigen Klops leistet, wie ich das so schön nenne. Und in den letzten paar Tagen hat man es sogar geschafft, gleich zwei davon rauszuhauen.

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Facebook und die neue Inbox – Katastrophe

der facebook chat - einmal hin und nie wieder zurück

Facebook hat sein Nachrichten- und Chat- System geändert und zielsicher ins Klo gegriffen. Zwischen Bugs, Spam und Verbesserungen, die keine sind, darf der Benutzer sehen, wo er bleibt. Und irgendwie kommt mir das alles verdammt bekannt vor, denn ein Zurück gibt es nicht.

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Wetter für Fluglinie – Werbung und Inhalte im Fernsehen

„Das Wetter wird Ihnen präsentiert von…“ Diese und viele andere Ansage der selben Art, kennt der geneigte Fernsehzuschauer schon seit Jahren. Doch heute erlebte ich etwas vollkommen Neues. Werbung, die so tut, als wäre sie Inhalt. Von der Abstrusität des Werbezwangs privater Fernsehsender.

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„Zensursula“-Gesetz wird aufgehoben

Der durchaus als umstritten geltende Versuch von Ursula von der Layen Kinderpornografie im Internet durch Sperren statt mit Löschung zu bekämpfen, dürfte nur an den wenigsten Internetnutzern unbemerkt vorbeigegangen sein. Im Herbst 2009 vereinbarten die Union und FDP die Sperren zunächst nicht anzuwenden, sondern für ein Jahr lang das Löschen zu testen und dann zu entscheiden, wie weiter vorgegangen werden soll. Jetzt soll das Gesetz endgültig aufgehoben werden.

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Wirbel um Facebook „Like-Button“

Das Internet ist super. Das Internet ist vernetzt und sozial und alle haben sich lieb und… Denkste! Im Zuge der Wiederbelebung unseres Blogs entschieden wir, die social media Anbindung zu verbessern. Facebook, als das soziale Netzwerk, in dem sich auch rund 90% unserer Freunde tummeln, stellt da natürlich die erste Hausnummer dar. Nun stellte sich heraus, dass die „Teilen“ oder „Share“ – Funktion sang- und klanglos von Facebook verschwunden ist. Wer alte Links zum Thema fand, landete uninformativerweise auf der Beschreibung zum „Like-Button“.

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Abmahnfalle Comic-Profilbild auf Facebook?

Ja, es war schon lustig, die ganzen Superhelden, Micky Mäuse und sonstigen Comicvertreter aus der Kindheit in den Facebook Profilbildern wieder zu finden. So manch einer variierte den Aufruf sogar und setzt Gesichter aus Sesamstraße oder Augsburger Puppenkiste in sein Profil.

Wie schön! Doch im deutschen Recht ist kein Platz für schöne Dinge. Was zu erst als Gerücht an meine Ohren getragen, bestätigte nun der Telemedicus. Es ist allen ernstes eine Abmahnung möglich, wenn man ein solches Bild ohne ausdrückliche Genehmigung verwendet. Die Vermutung, die Verwendung einzelner kleiner Bilder würde sich mit dem Zitatrecht decken (vor allem, da es sich ja um nicht kommerzielle Auftritte von Privatpersonen handelt), lag daneben.

Das Fazit vom Telemedicus – den ich schon seit einigen Jahren verfolge – lautet: Auch wenn eine Abmahnung nicht unbedingt wahrscheinlich ist, ist sie doch möglich.

Interessanterweise entbrannte eine rege Diskussion in den Kommentaren, des genannten Artikels. Der breite Tenor darin äußerte Unverständnis, für die Rechtslage in diesem Fall bzw. betonte die vollkommen unschädlichen Auswirkungen für die Rechteinhaber. So fragte ein Kommentator, warum denn – plakativ gesprochen – Profilbilder mit Comichelden auf Facebook verboten, aber ein Screenshot von Facebook samt Comichelden-Profilbilder für den Artikel im Telemedicus verwendet wurde. Die Antwort: Weil diese juristische Auseinandersetzung mit dem Thema ausreicht, um unter das Zitatrecht zu fallen.

 

Schnüffelverbot für Arbeitgeber in sozialen Netzwerken?

Ja, es war schon ein echter Schock für viele tausend Nutzer deutscher Communities und sozialer Netzwerke, als auf einmal die Medien immer häufiger darüber aufklärten, dass alles, was man im Netz veröffentlicht, auch öffentlich zugänglich ist; wie zum Beispiel auch für den (zukünftigen) Chef.

Wer hätte schon ahnen können, dass nächtliche Alkoholeskapaden, einmal auf digitalem Zelluloid gebannt, auf internationalen Servern gespeichert und der breiten Weltöffentlichkeit zugänglich gemacht, nicht vor Leuten „sicher“ sind, die es nicht sehen sollen? Man kann nur erahnen, wie viele Fremdgeher auf diesem Wege erwischt, Jobbewerber abgelehnt und Muttis über die Freizeitgestaltungen ihrer Kinder aufgeklärt wurden.

Seis‘ drunm! In Zukunft wird alles besser. Zumindest was Bewerber für Jobs angeht und sofern es nach Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) geht. Die will nämlich den Datenschutz für Arbeitnehmer stärken. In dem verstärkten Schutz soll auch ein Verbot zum „Schnüffeln“ in Facebook und Co enthalten sein:

Auch die Internetrecherchen über Bewerber sollen beschränkt werden. Was im Internet über einen Bewerber allgemein zugänglich sei, dürfe auch der Personalchef nutzen: „Aber er darf sich nicht in ein soziales Netzwerk einschleichen um auszuforschen, was ein Bewerber auf Facebook treibt.“
(Quelle: heute.de)

So fern man dabei nicht im Bundesjustizministerium davon ausgeht, dass ein erhobener Zeigefinger ausreicht, um die Arbeitgeber am Schnüffeln zu hindern, darf man durchaus gespannt sein, wie das umgesetzt werden soll.

Aus Mannheim beste Grüße